Alles Wissenswerte, nichts Unwissendes.
Sie zahlen pro Segment, nicht pro Nachricht.
Eine einzelne SMS umfasst 160 GSM-7-Zeichen. Wird ein Zeichen überschritten oder ein einzelnes Emoji verwendet, das Unicode erzwingt, wird die Nachricht in mehrere abgerechnete Segmente aufgeteilt (jeweils 153 GSM-7- oder 67 Unicode-Zeichen aufgrund des Verkettungsheaders). Siehe /answers/what-is-concatenated-sms und /answers/what-is-encoding-gsm-7-ucs-2.
Warum die Sätze je nach Land unterschiedlich sind
Der größte Kostenfaktor ist die A2P-Terminierungsgebühr des Zielnetzbetreibers, die lokal festgelegt und vom Aggregator weitergeleitet wird. Daher kann dieselbe Nachricht in einem Land bis zu 20-mal teurer sein als in einem anderen. Ein Anbieter mit direkten Betreiberverträgen erhält A2P-Großhandelspreise, anstatt über Zwischenhändler zu zahlen.
Die Billigrouten-Falle
Ein Angebot, das deutlich unter dem marktüblichen Tarif für ein Land liegt, ist fast immer ein Graumarkt. Es erscheint zwar pro Nachricht günstiger, die Zustellung ist aber weniger zuverlässig, sodass Ihre tatsächlichen Kosten pro zugestellter Nachricht – nach erneutem Senden und entgangenen Konversionen – höher sind. Siehe /answers/what-is-grey-route-sms und /answers/how-to-reduce-sms-costs.
Was beeinflusst den Gesetzentwurf sonst noch?
Gebühren für die Sender-ID-Registrierung (einmalig, pro Markt), Rufnummernvalidierung und die Kanalwahl beeinflussen die Gesamtkosten. Bei hohem Benachrichtigungsaufkommen können leistungsfähigere Kanäle wie WhatsApp oder RCS die Kosten pro Interaktion verändern – siehe /answers/what-is-conversation-pricing-whatsapp.